Artikel aus dem Vorpommern Kurier vom 15.02.2017, Seite 13:

Anklam. Am heutigen Mittwoch lädt der SPD-Ortsverein Anklam zur 2. Bürgersprechstunde im Jahr 2017 ein. Diese findet zwischen 17 und 18 Uhr in der Anklamer Gaststätte „Südeck“ (Adolf‑Damaschke‑Straße 20) statt. Eine Voranmeldung ist nicht von Nöten. Als Ansprechpartner wird das Vorstandsmitglied Dominik Nauke zur Verfügung stehen. Er betont, dass alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, mit der SPD ins Gespräch zu kommen und ihre Sorgen und Nöte zu schildern, damit die Sozialdemokraten Unterstützung leisten können.

Artikel aus dem Vorpommern Kurier vom 04. Februar 2017, Seite 18:

Anklam. Er sieht sich und die SPD ganz klar im Recht, daran hat Uwe Schultz, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten in der Anklamer Stadtvertretung. keine Zweifel. Den ganzen Freitagvormittag habe er telefoniert und sich dies von mehreren rechtskundigen Vertrauten bestätigen lassen.
Stein des Anstoßes: Bei der Neuwahl von Ilona Zerbe (Linke) als Mitglied des Präsidiums der Stadtvertretung hatte die SPD die Neubesetzung des kompletten Gremiums gefordert. Dies lehnte die Mehrheit der Stadtvertreter jedoch ab.
Es folgte die anschließende Wahl, bei der Ilona Zerbe als Nachfolgerin von Veronika Hauptmann mehrheitlich bestätigt wurde. Die war im Zuge des Streits um die Stasi-Überprüfung der Stadtvertreter abgewählt worden.
Laut Kommunalverfassung sei die neue Wahl nach dem Antrag der SPD jedoch rechtswidrig, so Schultz. Er habe den Sachverhalt bereits zur Klärung an die Kommunalaufsicht gegeben. „Ich rechne damit, dass wir bei der kommenden Sitzung ein neues Präsidium wählen“, sagt der SPD-Mann. Bereits während der Sitzung hatte es Bedenken gegeben, ob die Ablehnung des SPD-Antrages rechtens sei. Dies müsse ein Verwaltungsgericht entscheiden, äußerte Anklams Justiziar Bernd Lange.

Beitrag aus dem Vorpommern Kurier vom 04. Februar 2017, Seite 17:

Von Veronika Müller

Es ist Winter, glatte Wege und Straßen sind nicht zu vermeiden. Dennoch gibt es heftige Kritik am Winterdienst, der hier und da vor allem Fußwege links liegen lässt. Besonders rutschig ist es derzeit im Anklamer Stadtpark, wo die Wege teilweise regelrechte Eispisten sind.

Anklam. „Der Winterdienst in dieser Stadt ist wieder einmal ein regelrechter Flickenteppich. Es scheint, als sei es Glückssache, wo geräumt wird und wo nicht“, schimpfte Uwe Schultz in der jüngsten Stadtvertretersitzung und verwies vor allem auf vereiste Gehwege, die sich teilweise in Eispisten verwandelt haben. Aber nicht nur er ist sauer. Passanten murren ebenfalls über die vereisten Holperwege, die eigentlich Gehwege sind. Einige Anklamer beweisen Humor und scherzen: „Das Krankenhaus braucht wohl Patienten“, meinte eine Frau und fügte hinzu: „Die Gehwege dort sind einfach schlimm.“ Ähnlich verärgert sind jene Passanten, die durch den Stadtpark laufen. Auf den asphaltierten Hauptwegen sind kaum noch Leute unterwegs, sie stapfen lieber durch den Schnee und holen sich nasse Füße als auf den teilweise mit tiefen Riefen und Buckeln übersäten Wegen einen Sturz zu riskieren. „Langgehen kann man da nicht. Schließlich will ich nicht hinfallen“, sagt Ingrid Dahms, die sich vorsichtig auf dem verschneiten Rasen bewegt. ...weiterlesen "NK: „Winterdienst bringt Anklam zum Slalomlauf“"

Artikel aus der Ostsee-Zeitung Lokalausgabe Greifswald vom 01. Februar 2017, Seite 13:

Als „mehr als heuchlerisch“ bezeichnet der Anklamer SPD-Politiker Christopher Denda die Kritik der AfD an der einwöchigen USA-Reise des Staatssekretärs für Vorpommern und Parteigenossen Patrick Dahlemann. Die Vorpommern hätten nichts von „dieser merkwürdigen Reise“, teilte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion Matthias Manthei mit. Denda moniert, dass dies „ausgerechnet“ von Manthei komme. Denn seit dieser das Direktmandat im Wahlkreis Vorpommern-Greifswald II bei der Landtagswahl gewinnen konnte, „habe ich von ihm noch keine Aktivität hier vor Ort wahrnehmen können“, kritisiert Denda. „So hat er bisher kein Bürgerbüro eröffnet, keinen einzigen Antrittsbesuch bei einem der 44 Bürgermeister im Wahlkreis absolviert oder auch nur an einer öffentlichen Veranstaltung im Wahlkreis teilgenommen, geschweige denn auch nur eine Bürgersprechstunde angeboten.“ Herr Dahlemann zeige hingegen mit seinem „beständigen Engagement an sieben Tagen in der Woche“ wie man es schaffe, nah bei den Leuten zu sein, so Denda. Dahlemann reiste auf Einladung der US-Botschaft nach Washington.