Artikel aus dem Vorpommern Kurier vom 30.03.2017, Seite 21:

Von Veronika Müller

Während die Greifswalder bereits zum dritten Mal an der Aktion „Stadtradeln“ teilnehmen, winken die Anklamer nur müde ab.

Anklam. Es geht um Klimaschutz und mehr Bewegung. Die bundesdeutsche Kampagne „Stadtradeln“ hat im vergangenen Jahr 496 Kommunen in Sachen Radeln für die Umwelt mobilisiert. Die Kreisstadt Greifswald beteiligt sich bereits zum dritten Mal – 2016 legten in 21 Tagen 723 Radler in 47 Teams 141 689 Kilometer zurück. Ein Erfolg, der nach eigenem Bekunden möglichst getoppt werden soll. Das kann Anklam auch – so jedenfalls dachten es sich die Mitglieder der SPD-Fraktion und legten der Stadtvertretung ein entsprechendes Papier vor. ...weiterlesen "NK: „Anklam sagt Nein zur Klima-Aktion ‚Stadtradeln'“"

Artikel aus dem Vorpommern Kurier vom 29.03.2017, Seite 13:

Von Veronika Müller

Euro BanknotenRund 170 000 Euro könnte die Stadt Anklam im nächsten Jahr mehr in der Kasse haben, wenn man nicht mehr so viele Zwangsabgaben an den Kreis zahlen müsste. Die SPD schlug der Stadtvertretung vor, sich dafür einzusetzen. Doch die lehnte ab und bezeichnete den Vorstoß als Wahlkampfgetöse.

Anklam. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald geht es jeder dritten Gemeinde finanziell so schlecht, dass sie faktisch keine Spielräume mehr für die Gestaltung ihrer Kommune hat. Solche Orte sind in erheblichem Maße von zusätzlichen Geldern oder Fördermitteln abhängig. Da bildet Anklam keine Ausnahme. Eine bittere Tatsache, die die städtische SPD-Fraktion auf eine Idee brachte. Ihr Vorschlag: Die Kreisumlage um zwei Prozent von jetzt 47 auf 45 Prozent zu senken. „Denn die bisherige Kreisumlage ist die zweithöchste im Land“, sagte Frakionschef Uwe Schultz und wies daraufhin, dass der Durchschnitt bei 45,33 Prozent liege. ...weiterlesen "NK: „Arme SPD: Sparidee als „Walhkampf“ abgebügelt“"

Artikel aus dem Vorpommern Kurier vom 28.03.2017, Seite 15:

Von Veronika Müller

Geht es um das geplante Parkhaus in der Anklamer Innenstadt, schlagen die Gefühlswellen hoch. Zu hoch, zu laut, zu viele Abgase sind die wichtigsten Argumente der Parkhaus-Gegner. Sie wollen alternative Standorte.

Anklam. Es ist nicht nur die Traufhöhe von zwölf Metern, die die Gegner der Anklamer Parkhauspläne stört. Es ist offensichtlich der Standort an sich. Zu viel Lärm, zu viel Abgase, zu viel Verkehr der ein- und ausfahrenden Fahrzeuge. Die CDU-Fraktion plädierte wegen der aus ihrer Sicht zu vielen Nachteile dafür, die ganze Angelegenheit sofort zu stoppen. Bernd Wieczorkowski sagte in der Stadtvertretung: „Wir sollten Alternativen suchen. So würden Kosten gespart und obendrein nicht die Wohnqualität der Innenstadtbewohner beeinträchtigt.“ Und sein Fraktionskollege Hannes Campe erklärte, wie die Alternativen aus Sicht der CDU aussehen könnten: eine Freifläche am Hafen hinter der Feuwerwehr, das Gelände an der Parkallee, wo ein denkmalgeschützes Gebäude seit Jahren verfällt und der Parkplatz am ehemaligen Aldi-Markt.
Ob diese Vorschläge echte Alternativen sind, bleibt allerdings offen. Nur so viel war von Seiten der Verwaltung zu hören: Der Hafenstandort ist zu nahe an der Peene für so ein Projekt und die beiden anderen Flächen gehören nicht der Stadt. Dennoch blieb die CDU dabei: Sie lehnte die derzeitigen Parkhauspläne der städtischen Grundstücks- und Wohnungswirtschafts GmbH Anklam (GWA) ab. „Es ist nicht die Aufgabe der GWA, für Privatleute Parkplätze zu schaffen.“
Da half auch nicht, dass Bürgermeister Michael Galander darauf verwies, dass es für die betreffende Parkhausfläche zwischen Nikolai-,Brüder-, Wollweber- und Schulstraße bereits einen gültigen Bebauungsplan gibt. „Wenn dieser neue Plan nicht genehmigt wird, dann bleibt es bei dem alten.“ Außerdem gehe es derzeit nur darum zu entscheiden, ob das bereits laufende Verfahren fortgesetzt werde. Genauere Absprachen zur baulichen Umsetzung werde es erst im nächsten Schritt geben. Überzeugt waren davon einige Abgeordnete nicht ganz. Sie fürchten, dass später kaum noch etwas zu machen ist, wenn jetzt nicht alle Befindlichkeiten festgeschrieben werden. So auch die SPD-Fraktion. ...weiterlesen "NK: „Zoff um Parkhaus geht in die nächste Runde“"

Pressemitteilung Nr. 02/2017 der SPD-Fraktion in der Stadtvertretung Anklam:

Am kommenden Mittwoch, den 22.03.2017, lädt die SPD-Fraktion in der Anklamer Stadtvertretung ab 18.30 Uhr in ihren Fraktionsraum im Gotischen Giebelhaus (Frauenstraße 12, 17389 Anklam) zu ihrer zweiten Fraktionssitzung im Jahr 2017 ein.

Schwerpunkt der Zusammenkunft wird die Vorbereitung der nächsten Sitzung der Stadtvertretung am 23.03.2017 sein, auf der u.a. über eine langfristige Förderung des Theaters, der Verkauf eines Grundstücks im Bereich des Bebauungsgebietes „Industriegebiet Anklam – Am Lilienthalring“ sowie zwei Anträge der SPD zur Senkung der Kreisumlage und zur Teilnahme der Hansestadt Anklam an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ beraten werden.

Als Gäste werden René Lenz, externer Koordinators des Projekts „Demokratie leben“, sowie der Bürgermeister Michael Galander und Jan Poleske an der Sitzung teilnehmen.

Die Sitzung findet öffentlich statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.